Masters of the Universe ist ein US-amerikanischer Fantasy- und Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2026. Regie führte Travis Knight, die Hauptrollen übernahmen Nicholas Galitzine als Prinz Adam/He-Man und Jared Leto als Skeletor. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Medienfranchise von Mattel und stellt nach Masters of the Universe (1987) die zweite Realverfilmung der Marke dar. Produziert wurde der Film von Amazon MGM Studios, Mattel Studios und Escape Artists. Der Kinostart erfolgte mit der Vorpremiere am 03. Juni 2026, am 22. Juli 2026 wurde der Film bereits weltweit über Prime Video veröffentlicht.
Inhalt
Die Handlung erzählt die Geschichte von Prinz Adam. Als Kind wird er von seinem Heimatplaneten Eternia getrennt und wächst auf der Erde auf. Erst Jahre später findet er das Schwert der Macht wieder und kehrt nach Eternia zurück. Dort nimmt er seine Bestimmung als He-Man an und stellt sich gemeinsam mit seinen Verbündeten dem Herrscher Skeletor und dessen Streitkräften entgegen.
Entstehung
Eine Neuverfilmung der Masters of the Universe-Reihe befand sich über viele Jahre in Entwicklung. Zwischen 2007 und 2023 wechselten mehrfach Produktionsstudios, Regisseure, Drehbuchautoren und Besetzungen. Zeitweise war das Projekt bei Sony Pictures, später bei Netflix angesiedelt. Nachdem diese Versionen nicht realisiert wurden, übernahmen Amazon MGM Studios und Mattel Studios die Produktion. Regisseur wurde Travis Knight, das Drehbuch verfasste Chris Butler auf Grundlage früherer Fassungen verschiedener Autoren. Die Dreharbeiten fanden 2025 in Großbritannien statt.
Bedeutung für Mattel
Der Film ist Bestandteil von Mattels Strategie, bekannte Spielzeugmarken als Film- und Medienfranchises weiterzuentwickeln. Nach dem kommerziellen Erfolg von Barbie verfolgt das Unternehmen das Ziel, weitere Marken für Kino und Streaming zu etablieren. Parallel zum Film erschien eine neue Spielzeuglinie, deren Figuren gestalterisch an die Filmcharaktere angelehnt wurden. Darüber hinaus wurde das Franchise durch neue Lizenzprodukte und Merchandise erweitert.
Bedeutung für Amazon MGM Studios
Für Amazon MGM Studios stellte Masters of the Universe eine der größten Eigenproduktionen im Bereich Fantasy dar. Der Film war Teil der Strategie, bekannte Marken sowohl im Kino als auch auf der Streamingplattform Prime Video auszuwerten und langfristig als Franchise mit weiterführenden Produktionen und Merchandising zu etablieren.
Marketing
Die Vermarktung begann im Juli 2025 mit einem ersten Teasertrailer. Es folgten mehrere Teaser, Trailer, Plakatkampagnen, eine exorbitante Drohnenshow, Auftritte auf Branchenveranstaltungen, umfangreiche Social-Media-Aktivitäten und 7 Exklusive Vorpremieren in ausgesuchten Städten, u.a. in Berlin, mit Beteilung des Regisseurs und einiger Darsteller. Mattel begleitete den Filmstart mit einer neuen Action-Figuren-Serie und weiteren Lizenzprodukten. Die Marketingkampagne richtete sich sowohl an langjährige Fans der seit 1982 bestehenden Marke als auch an ein jüngeres Publikum. Einzelne Medien bewerteten den Umfang der Werbekampagne jedoch als vergleichsweise zurückhaltend.
Rezeption
Die Kritiken der Fachpresse fielen überwiegend gemischt bis positiv aus. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes erreichte der Film ein Wertung von 67 %, basierend auf 251 Rezensionen. Gelobt wurden insbesondere die Ausstattung, die visuellen Effekte, die Filmmusik sowie die werkgetreue Umsetzung zahlreicher Figuren und Schauplätze. Kritisiert wurden vor allem das Drehbuch, die Erzählstruktur, die Laufzeit sowie einzelne humoristische Elemente.
Das Publikum bewertete den Film deutlich positiver. Auf Rotten Tomatoes erreichte der Film einen Wert von 86 %, basierend auf mehr als 5.000 verifizierten Nutzerbewertungen. Viele Zuschauer hoben die Nähe zur klassischen Masters of the Universe-Vorlage, die Darstellung der Hauptfiguren sowie den hohen Unterhaltungswert hervor. Innerhalb der Fangemeinde wurde der Film überwiegend positiv aufgenommen und vielfach als gelungene Neuinterpretation des Franchise angesehen, auch wenn einzelne kreative Entscheidungen und Modernisierungen kontrovers diskutiert wurden.